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Visualisierung

Visualisierung des Ersatzneubaus AktionsRaum © FRÖLICHSCHREIBER Architekten GmbH

Jugendfreizeiteinrichtung und Stadtteilzentrum AktionsRaum

Kongostraße 28
13351 Berlin

Der Ort

Der AktionsRaum ist eine offene Einrichtung der schulbezogenen Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in Berlin-Mitte (Wedding) des Trägers Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis (FiPP) e.V. Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Lebenswelt- und Sozialraumorientierung sowie Diversity und Inklusion bilden die Grundlagen für das sozialpädagogische Handeln.

Der AktionsRaum versteht sich als offener, inklusiver Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Anwohner*innen und fungiert als Schnittstelle zwischen Familie, Schule und Freizeit. Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit bietet das Gebäude Raum für Beratung, kreative und kulturelle Aktivitäten, Musik, Sport sowie nachbarschaftliche und bürgerschaftliche Nutzungen.


Workshops und Vermittlung

(Un)regelmäßig finden Workshops und Vermittlungsangebote rund um die Kunst für den Ersatzneubau des AktionsRaumes statt. Eine Übersicht über aktuelle Angebote finden Sie hier:

Unter Leitung des Künstlers Bernd Trasberger findet begleitend zu der Baumaßnahme eine Workshopreihe zur Vermittlung von Kunst am Bau statt:

Eine Gruppe von circa zehn Kindern ging während der Berliner Osterferien auf Entdeckungstour mit Schnitzeljagd zu Kunst am Bau im unmittelbaren Umfeld und gemeinsam mit den Architekt*innen später dann zur Baustelle. Die Architekt*innen berichteten vom Bauprozess – wie das alte Gebäude abgerissen und die unterschiedlichen Materialien recycelt bzw. sortiert werden müssen und was für ein neues Gebäude hier entsteht. Am letzten Workshoptag wurde nochmals über das Erlebte gesprochen und darüber, was Kunst aufgreifen oder sein kann. Abschließend wurden die Workshopteilnehmenden in die Auswahl der Künstler*innen für den Wettbewerb eingebunden. Aus 15 Vorschlägen, die die Kommission Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum des Bezirksamts Mitte von Berlin zusammengestellt hatte, wählten sie nach Vorstellung der künstlerischen Positionen, drei aus.

 

 

 

 

 

 


Kunst am Bau-Wettbewerb

Gemäß der Anweisung Bau (ABau) wurden auch für diesen Ersatzneubau Mittel für Kunst eingestellt. Das Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Mitte von Berlin lobt auf Grundlage dessen einen einphasigen, nichtoffenen und anonymen Wettbewerb gemäß der Leitlinie für Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum des Landes Berlin (Stand 2019) sowie der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013), soweit anwendbar für Kunst am Bau, aus.

Ziel ist es, ein Kunstwerk zu realisieren, das für diesen konkreten Standort erarbeitet wurde und sich durch seine künstlerische Eigenständigkeit auszeichnet.

Fertigstellung und Einweihung des Ersatzneubaus und der Kunst am Bau sind derzeit für das 4. Quartal 2027 geplant.