
Werkstattbesuch, 25.04.2026, Foto: Stephanie Imbeau
Anna-Lindh-Grundschule
Reinickendorfer Straße 60
13347 Berlin
The Mapquilt Tree
von Stephanie Imbeau
(in Umsetzung, 2026)
The Mapquilt Tree ist eine Skulptur in Form eines stilisierten Baumes auf dem Vorplatz der Schule. Die Baumkrone basiert auf dem Konzept eines Quilts und greift visuell den Ortsteil Wedding auf: Straßen und Wege verwandeln sich in Äste aus Edelstahl und umrahmen bebaute Grundstücke auf durchscheinenden Kunststoffplatten.
Integraler Bestandteil der Arbeit ist die Erzählung „The Mapquilt Tree“, die als illustriertes Kinderbuch gedruckt werden soll. Die surreale Erzählung ruft starke und einprägsame Bilder auf, die den poetischen Ansatz des Konzepts verstärkt.
Die Künstlerin
Stephanie Imbeau wuchs auf zwischen Kanada und die Vereinigten Staten und lebt seit 2016 in Berlin. Sie erhielt ihren Master in Bildender Kunst von der Newcastle University (2007) und einen Bachelor in Bildender Kunst von der Ohio State University (2004). In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Art und Weise, wie Menschen versuchen, Verbindungen zwischen sich selbst und anderen herzustellen. Sie verwendet eine Vielzahl von Medien mit einem besonderen Interesse an Materialien, die die gegensätzlichen Eigenschaften von Nützlichkeit und Zerbrechlichkeit besitzen wie Ton, Pappe und Stoff.
Der Ort
Die Anna-Lindh-Schule ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens, an dem Vielfalt als Stärke verstanden wird. Durch das inklusive Schulkonzept lernen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Begabungen und Hintergründe miteinander und voneinander.
Workshop und Vermittlung
(Un)regelmäßig finden Workshops und Vermittlungsangebote rund um die Kunst am Bau The Mapquilt Tree von Stephanie Imbeau statt. Eine Übersicht über aktuelle und vergangene Angebote finden Sie hier:
Im Zusammenhang mit The Mapquilt Tree findet ein begleitendes künstlerisches Vermittlungsprogramm mit den Künstlerinnen Natasha Todd und Heather Purcell statt. Ausgehend von dem mehrteiligen Kunstwerk knüpfen die Schüler*innen mit eigenen Zeichnungen, Kartierungen und Suchaufgaben eine eigene Beziehung zu ihrem Kiez und zu der Kunst am Bau.
Weiterführende Informationen
Kunst am Bau-Wettbewerb
Am 2. Februar 2024 tagte das Preisgericht zum zweiphasigen, berlinweit offenen und anonymen Kunst am Bau-Wettbewerb für den Neubau einer Grundschule in der Reinickendorfer Straße 60 in 13347 Berlin. Unter Vorsitz der Künstlerin Renate Wolff und nach umfänglicher Diskussion sprach das Preisgericht einstimmig eine Realisierungsempfehlung für den Entwurf „The Mapquilt Tree“ der Künstlerin Stephanie Imbeau aus. Für die Realisierung der Kunst am Bau stehen 220.000 Euro brutto zur Verfügung.
„The Mapquilt Tree“ ergänzt die Kunst im öffentlichen Raum des Bezirks um ein vorbildloses skulpturales Objekt mit hohem künstlerischen Anspruch und Wertigkeit.
Der Wettbewerbsbeitrag „Von Tieren und Pflanzen“ der Künstlerin Inken Reinert (mit Jens Engelhardt, Beatrice Jugert und David Star) kam auf Rang 2, „Wilkommen!“ von Silvana Tiller-Tapanova auf Rang 3.



























