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Keyvisual Wettbewerbsbeitrag "o.T.", Kunst am Bau-Wettbewerb "neuer Schulstandort in der Schulstraße", Visualisierung: Ulf Neumann, 2025

Keyvisual Wettbewerbsbeitrag "o.T.", Kunst am Bau-Wettbewerb "neuer Schulstandort in der Schulstraße", Visualisierung: Ulf Neumann, 2025

Schulstandort Schulstraße

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive entsteht auf einem rund 13.000 m² großen Areal in der Schulstraße 97 in 13347 Berlin (Ortsteil Wedding) ein neues Schulgebäude. Ab dem Schuljahr 2026/27 werden dann ca. 660 Schüler*innen diese Schule besuchen. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen am aktuellen Schulgebäude der Albert-Gutzman-Schule wird diese Schulgemeinschaft für die Zeit der Sanierung dort einziehen.

Gemäß der Anweisung Bau (ABau) wurden auch für dieses Schulgebäude Mittel für Kunst am Bau eingestellt. Unter Vorsitz der Künstlerin Friederike Klotz sprach das Preisgericht am Donnerstag, 04. Dezember 2025 mehrheitlich eine Realisierungsempfehlung für den herausfordernden Entwurf „o.T.“ des Künstlers Ulf Neumann aus.

Der Wettbewerbsbeitrag „Brunnen“ des Künstlers Oliver van den Berg (Mitarbeit Dr. Sarah Scheibenberger) kam auf Rang 2, „abstract play/ mosaic“ von Robert Neu auf Rang 3.

 


Kunst am Bau-Wettbewerb

Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme lobte das Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Mitte von Berlin in Abstimmung mit der HOWOGE einen zweiphasigen, deutschlandweit offenen und anonymen Kunst am Bau-Wettbewerb gemäß der Leitlinie für Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum des Landes Berlin (Stand 2019) sowie der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013), soweit anwendbar für Kunst am Bau, aus.

Ziel dieses Wettbewerbes war es, an diesem neuen Schulstandort eine Kunst im Außenraum zu realisieren, die für diesen konkreten Standort erarbeitet wurde und sich durch ihre künstlerische Eigenständigkeit auszeichnet. Dabei waren alle zeitgenössischen Kunstformen möglich. Das Preisgericht tagte am 4. Dezember 2025.

Aus den zugelassenen 111 eingereichten Beiträgen wurden zwölf zur weiteren Ausarbeitung in die zweite Phase eingeladen. Die Entwürfe der folgenden Künstler*innen kamen in die zweite Phase und wurden in der Preisgerichtssitzung ausführlich diskutiert: Stef Heidhues, Jeroen Jacobs, Guido Klumpe, Robert Neu, Ulf Neumann, Christine Olbrich, Wouter Osterholt, Thomas & Renée Rapedius, Oliver van den Berg, Ute Vorkoeper, Gloria Zein.

Dem Preisgericht gehörten folgende Fachpreisrichter*innen an: die Künstler*innen Christin Kaiser, Friederike Klotz (Vorsitzende), Karsten Konrad, Farkhondeh Sharhoudi und Ann Schomburg (ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichterin); Sachpreisrichter*innen waren Andreas Enge, Projektleiter Schulbau, HOWOGE Wohnungsbaugeschellschaft, Benjamin Fritz, Bezirksstadtrat für Schule und Sport im Bezirk Mitte, und Florian Gruner, Geschäftsführer a+r Architekten GmbH Stuttgart. Das Preisgericht beurteilte in beiden Phasen in gleicher Zusammensetzung.