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mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur (2025-27), Keyvisual, credit: Studio Itch

Ausstellung: The Titans (of Porneia) vonGodXXX Noirphiles (Adrian Marie Blount) | Ashawo Café

Drei Ausstellungen – *Mammy*, *The Icon Wall* und *The Titans* – setzen sich mit rassifizierter Care-Arbeit auseinander, rücken Schwarze Sexarbeiter*innen ins Zentrum und beschwören afrofuturistische Her-Storys.

10. Mai 2026

18:00-20:00 Uhr

Café Ashawo
Exerzierstr. 13
13357 Berlin

Sexarbeit, der älteste Beruf der Welt, reicht bis ins alte Mesopotamien (2400 v. Chr.) zurück. Ihre spirituellen Wurzeln reichen noch tiefer: Göttinnen wie Ishtar (Inanna) inspirierten heilige Rollen – harimtu, kizertu, šamhatum –, die jeweils Rituale, Fruchtbarkeit und Freiheit verkörperten.
Es tobt eine Debatte über Legalität, Stigmatisierung und Heiligkeit. Doch Sexarbeit besitzt eine Kraft, die über Politik, Kapitalismus oder Geschlechterrollen hinausgeht.
Mein Wandbild verwendet Adinkra-Symbole – Hoffnung, Schönheit, Einfallsreichtum, Anpassungsfähigkeit, göttlichen Schutz, Transformation, Weisheit –, um Sexarbeiterinnen als Trägerinnen von Fürsorge und Heilung zu ehren.

 

Zur Künstler:in

Adrian Marie Blount oder GodXXX Noirphiles (they/them) ist einer in Kalifornien geborener nicht-binärer, liebevoller alleinerziehender Elternteil sowie multidisziplinärer / zeitbasierter Medienkünstlerin. Their Arbeit erforscht das Fremde, das Andere und Umweltfragen durch Afrofuturismus und Drag.
Adrian hat kürzlich mit Hive City Legacy: Naarm zusammengearbeitet, produziert von Hot Brown Honey in Australien. Außerdem haben they „Qweendom“ am Theater Oberhausen inszeniert und als Art Director für die bemerkenswerte Produktionsreihe „Endangered Species“ von House of Living Colors gearbeitet, unter anderem für die Orangerie, das English Theater Berlin und Tanztage in den Sophiensaelen.
Their Soloarbeiten wurden beim Queer Performance Festival, Barbara by BARBA, Whole Festival, HKW, MissRead, Emerging Change Festival in den Ufer Studios, Underworld: Mycelium im Ballhaus Berlin, den Münchner Kammerspielen, dem English Theatre Berlin, Oyoun und weiteren Orten gezeigt.They waren außerdem als Gastmentorin und Dozentin an der Universität der Künste sowie an der Universität der Grafik und Buchkunst in Leipzig tätig. Darüber hinaus waren they in Produktionen an der Volksbühne, dem Maxim Gorki Theater, Ballhaus Naunynstraße und weiteren Häusern zu sehen.Blounts skulpturale Arbeiten wurden im Germanischen Nationalmuseum, beim Black Sex Workers Collective sowie in „The Memory Guardians“ von Nnenna Onuoha präsentiert.Im Mai 2026 kann man they außerdem bei Musik und Performance in der Volksbühnenproduktion „Prick, Prick Boom“ erleben!